Integration durch Engagement (IdE)

Von Migrantinnen und Migranten muss erwartet werden, dass sie die Werte des Grundgesetzes anerkennen und die deutsche Sprache erlernen. Die Bürgerinnen und Bürger im Aufnahmeland müssen bereit sein, die Integration von Zuwanderern nicht als Bedrohung und auch nicht ausschließlich als Assimilationsprozess der Zugewanderten zu verstehen. Integration erfordert einen ständigen Prozess der Verständigung zwischen der einheimischen und der zugewanderten Bevölkerung.

Bericht der Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“


Grundidee des Projekts

Ehrenamt als ….

… sinnvolle Beschäftigung

…. Möglichkeit zur Teilhabe

… Raum für interkulturelle Begegnungen


Bürgerschaftliches Engagement bietet Gelegenheiten und Zugänge, um in der Gesellschaft anzukommen, sich auszuprobieren, neue Rollen anzunehmen, Erfahrungs- und Lernräume für sich zu öffnen und Anerkennung zu erfahren.

Weil für die meisten Geflüchteten zunächst Arbeitsmarkt und Bildungsinstitution als formalisiertes Integrationssystem nicht oder nur begrenzt zur Verfügung stehen, kommt dem freiwilligen Engagement eine wichtige Rolle zu. Es fördert neben der strukturellen und kognitiven Integration auch die bedeutsame Dimension der sozialen und emotionalen Integration. Engagement schafft sowohl Begegnung, als auch Beteiligung.

Im Zentrum des Projektes steht das Ziel, geflüchtete Menschen mit freiwilligen Engagement vertraut zu machen, sie zu ermutigen und darin zu unterstützen, sich in Gemeinschaft mit anderen für die Gesellschaft zu engagieren.


senarbintfrau_hoch_cmykDas Projekt „Integration durch Ehrenamt (IdE) – Geflüchtete im Engagement“ wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin